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Interner / Externer Datenschutz

Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile beider Optionen

Gegenüberstellung

Externer Datenschutzbeauftragter Interner Datenschutzbeauftragter
Vorhandene Eignung / fachliche Qualifikation Erheblicher Schulungsaufwand bis zur Erlangung der fachlichen Qualifikation
Freistellung für Fort- und Weiterbildungen
Freihaltung interner Ressourcen, Planungssicherheit durch transparente Kosten Bindung interner Ressourcen,
schwer kalkulierbare Aufwände
Fortbildung auf Kosten von intersoft consulting services Regelmäßiger Fortbildungsaufwand sowie Übernahme der Fort- und Weiterbildungskosten
Literatur bei externem Datenschutzbeauftragten vorhanden Beschaffung von Büchern / Fachliteratur
Einarbeitung in betriebliche Prozesse Kenntnis betrieblicher Prozesse
Unvoreingenommene Herangehensweise Betriebsblindheit
Kein Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats bei der
Bestellung zum betrieblichen Datenschutzbeauftragten
Bei Bestellung (Einstellung / Umsetzung) Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats (§ 99 BetrVG)
Kein Arbeitsverhältnis, daher bei Abberufung Teilkündigung überflüssig Besonderer Kündigungsschutz, Kündigung des Arbeitsverhältnisses nur aus wichtigem Grund möglich, dies gilt bis zu einem Jahr nach
Abberufung als Datenschutzbeauftragter fort.
Vertretung gesichert Zusätzlicher Vertreter zu bestellen
Erfahrung aus anderen Unternehmen, praxisnahe Lösungen Keine Erfahrungen aus anderen Unternehmen / Vergleichsmöglichkeiten
Gewährleistung des unabhängigen Datenschutzes, gute Außenwirkung Interner Datenschutzbeauftragter wird von Dritten als parteiisch gesehen
Vorhandene Mehrfachqualifikation (Recht / IT) In der Regel keine gleichzeitige Kenntnis von Recht und IT
Neutrale Position (Vermittlungsfähigkeit; z. B.
zwischen Unternehmen, Betriebsrat und Mitarbeitern)
Keine neutrale Stellung im Unternehmen
Keine Interessenkollision Mögliche Interessenkollision

 


Weitere Informationen zum Thema Datenschutzbeauftragter: