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Fachbeitrag

intersoft consulting services AG
2. November 2012
|ZD – Zeitschrift für Datenschutz

Mitarbeiter-Screenings zur Terrorbekämpfung zulässig?

Eine Zwickmühle zwischen AWG und Datenschutzvorschriften

Autor

Marcus Kirsch
Fachanwalt für IT-Recht

Leseprobe

»Die Bekämpfung des Terrorismus ist seit den Anschlägen vom 11. September 2001 massiv in den Blickpunkt der Sicherheitspolitik gerückt. Verschiedene Staaten sind dazu übergegangen, Listen mit Terrorverdächtigen zu führen, denen wirtschaftliche Vorteile zu versagen sind. Hierdurch geraten auch Unternehmen in Kontakt mit entsprechenden Vorschriften. Unternehmen sind jedoch auch in der Lage, wirtschaftliche Vorteile durch entsprechende Screenings zu erlangen. Zu nennen ist in diesem Zusammenhang z.B. der AEO-Status (Authorised Economic Operator), also der Status als „Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter“, durch welchen den Unternehmen die Möglichkeit gewährt wird, zahlreiche Vergünstigungen im Bereich der sicherheitsrelevanten Zollkontrollen und/oder Vereinfachungen gemäß den Zollvorschriften in Anspruch zu nehmen, was jedoch mit entsprechenden Screenings der Mitarbeiter einhergeht. Unklar bzw. umstritten ist jedoch, ob und inwieweit entsprechende Mitarbeiter-Screenings aus Gesichtspunkten des Datenschutzes überhaupt zulässig sind. …«

Weitere Infos

Der Artikel wurde in dem Fachmagazin »ZD - Zeitschrift für Datenschutz« (Ausgabe 11/2012) veröffentlicht. ZD ist eine monatlich erscheinende Zeitschrift des C.H.Beck-Verlags in München. Im Mittelpunkt stehen Themen aus der Unternehmenspraxis, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet werden: von Beschäftigtendatenschutz, Vorratsdatenspeicherung, Geodatenschutz, internationaler Datenschutz bis Social Media.

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