Moderne Architektur in Hamburg: Ein gläsernes Bürogebäude umgeben von städtischer Landschaft und Aussicht auf den Hafen.
Rundes Abzeichen mit dem Text "GIAC" und "ZERTIFIZIERT" sowie drei goldenen Sternen darüber.
ISO-Zertifizierungen: ISO 9001, ISO 27001, ISO 27701, hervorgehoben in blauer Schrift.
Logo mit dem Text „Mehr als 20 Jahre Erfahrung“ in verschiedenen Schriftgrößen und Farben.
Deutschlandkarte in Blau- und Lilatönen mit dem Text "Deutschlandweit Persönliche Beratung".

Incident Management: Cybervorfälle gezielt steuern

  • Rund-um-sorglos-Paket: 24/7 Incident Response und SOC
  • Etablierte Prozesse für Prävention und Vorfallsbehandlung
  • Incident Management und Notfallübungen mit zertifizierten Spezialisten
Zahl „24“ in stilisierter Schrift, umgeben von einem Pfeil, der einen Zyklus oder Fortschritt symbolisiert.

24/7 erreichbar & schnell bei Ihnen vor Ort

Fingerprint with a magnifying glass and the number 010, symbolizing investigation or identification.

Einzigartiges mobiles IT‑Forensik-Labor

Zwei Hände schütteln sich, symbolisieren Zusammenarbeit und Vereinbarung.

BSI-anerkannter APT-Response-Dienstleister

Umriss von Deutschland in blauer Linienführung.

Deutschlandweit für Unternehmen

Was ist Incident Management?

Incident Management bezeichnet den strukturierten Prozess zur Identifikation, Analyse, Reaktion und Nachbereitung von IT‑Sicherheitsvorfällen. Ziel ist es, die Auswirkungen eines Cybervorfalls bzw. einer IT‑Störung so gering wie möglich zu halten und den regulären Betrieb schnellstmöglich wiederherzustellen.

Im Kontext der IT‑Sicherheit umfasst ein Incident jedes Ereignis, das den normalen Betrieb stört oder auf eine Kompromittierung von Systemen und Daten hinweist. Das reicht von temporären Systemausfällen bis hin zu schwerwiegenden Angriffen wie Ransomware oder gezieltem Datendiebstahl. Ein gut etabliertes Incident Management minimiert Ausfallzeiten, sichert die Servicequalität (SLAs) und umfasst Schritte wie Erkennung, Klassifizierung, Dokumentation und Lösung von Vorfällen. Es sorgt dafür, dass Ihr Unternehmen auf solche Ereignisse vorbereitet ist – mit klaren Prozessen, definierten Verantwortlichkeiten und eingespielten Kommunikationswegen. Ziel ist, negative Geschäftsauswirkungen durch eine effiziente Reaktion zu minimieren. Wichtig ist die Abgrenzung: Incident Management beschreibt den übergeordneten Rahmen aus Prozessen, Strukturen und Verantwortlichkeiten. Incident Response hingegen meint die konkrete, operative Reaktion auf einen akuten Vorfall. Beides gehört zusammen – und greift bei intersoft consulting nahtlos ineinander.

Incident Management als langfristiger Schutz für Ihre IT

Professionelles Security Incident Management endet nicht mit der Wiederherstellung Ihrer Systeme. Wir stärken die Resilienz Ihrer IT‑Infrastruktur dauerhaft. Dazu gehören Maßnahmen wie Netzwerksegmentierung und optimiertes Logging – etwa durch den Einsatz von SIEM-Systemen (Security Incident and Event Management), die zukünftige Angriffe frühzeitig erkennen. Alle Abläufe werden von uns vor, während und nach einem Vorfall dokumentiert. Mit diesen Analysen verbessern wir Ihre Sicherheitsmaßnahmen nachhaltig.

Darüber hinaus unterstützt intersoft consulting Sie bei der Einführung anerkannter Sicherheitsstandards wie ISO 27001 und IT‑Grundschutz sowie bei der Umsetzung regulatorischer Anforderungen nach NIS2 und DORA. So ist Ihr Unternehmen nicht nur reaktionsfähig – sondern dauerhaft widerstandsfähig.

Warnsymbol in Form eines Dreiecks mit einem Ausrufezeichen und einem Punkt in der Mitte, in sanften Farben.

Kein Unternehmen ist vollständig vor Cyberangriffen geschützt. Entscheidend ist, wie gut Sie auf den Ernstfall vorbereitet sind. Unternehmen ohne etablierte Incident Management Prozesse riskieren längere Ausfallzeiten, höhere Schäden und schwerwiegende Compliance-Verstöße.

Die Bedeutung der Prävention im Incident Management

Der Fokus liegt dabei auf proaktiven Maßnahmen, um im Ernstfall handlungsfähig zu sein. Gezielte Notfallübungen helfen, die Reaktionsfähigkeit des Teams zu testen und zu schärfen. Eine präventive Dokumentation bildet hierfür die Grundlage und ist ein Kernaspekt der Forensic Readiness – also der Fähigkeit, nach einem Vorfall gerichtsfeste Beweise effizient sichern und analysieren zu können.

Moderne Technologien wie SIEM, SOAR, EDR oder XDR sind Werkzeuge, die diesen Prozess unterstützen. Sie entfalten ihr volles Potenzial jedoch nur, wenn sie passend konfiguriert und aktiv genutzt werden. Unser Ansatz ist es, das Beste aus den bei Ihnen bereits eingesetzten Lösungen herauszuholen und durch Tools zu ergänzen, die an Ihre Infrastruktur angepasst sind.

In Tabletop-Exercises und simulierten Angriffsszenarien überprüfen wir gemeinsam Ihre Reaktionsfähigkeit und decken Schwachstellen auf, bevor sie im Ernstfall zum Problem werden. Wir begleiten Sie von der Konzeption Ihrer Incident Management Prozesse über die Durchführung von Notfallübungen bis zur Stärkung Ihrer Forensic Readiness –  abgestimmt auf Ihre individuellen Anforderungen nach ISO 27001 oder NIS-2.

Qualifiziertes Incident Management Team

GIAC, BSI & mehr: Wir sind zertifizierter Dienstleister 

Unser Team unterstĂĽtzt Sie vor Ort oder remote. Im Notfall rĂĽcken wir mit unserem mobilen IT‑Forensik-Labor aus, das zu den modernsten in Europa zählt. Als BSI-zertifizierter APT-Response-Dienstleister leistet intersoft consulting sofortige Hilfe – und das 24/7. Vertrauen Sie auf unsere Expertise.

Logo der APT, das die Qualifikation als APT-Response-Dienstleister durch das BSI zeigt.
Advanced Persistent Threat (APT)
Logo von GIAC mit dem Schriftzug „Defending Advanced Threats“ und dem Akronym GDAT in Gold auf rotem Hintergrund.
Giac Defending Advanced Threats (GDAT)
Frau mit langen roten Haaren, schwarzem Blazer und schwarzer Bluse, steht selbstbewusst in einer neutralen Pose.

Joanna Lang-Recht, M.Eng., M.A.

Director IT Forensics

Kostenlose Erstberatung

Gerne beantworten wir Ihre Fragen. Schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular.

Junger Mann in hellem Hemd steht vor einer modernen Bürogebäude-Fensteransicht.
Ein Mann in Anzug mit roter Krawatte steht vor einem modernen Fenster mit urbanem Hintergrund.
Mann mit Brille und Bart in Anzug und Krawatte, stehend vor einem modernen Bürogebäude.
Ein Mann in einem Anzug mit einem blauen Hemd steht vor einem modernen Fenster mit Stadtansicht.
+70 Consultants

Der Incident Management Prozess: Die vier Phasen im Ăśberblick

Kein Unternehmen ist vollständig vor Cyberattacken geschützt. Mit einem strukturierten Incident Management unterstützen wir Sie jedoch dabei, Sicherheitsvorfälle zuverlässig zu erkennen und einzuordnen, gezielt darauf zu reagieren und systematisch aufzuarbeiten. Im Zuge der Forensic Readiness entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen Prozesse, die im Ernstfall greifen und Schäden minimieren.

Erkennen & melden

Sicherheitsvorfälle müssen so früh wie möglich erkannt werden – am besten, noch bevor sie sich ausbreiten. Dazu empfehlen wir gezielte Überwachungsmaßnahmen für Ihre IT‑Infrastruktur, etwa durch SIEM-Systeme, die sicherheitsrelevante Ereignisse in Echtzeit protokollieren und auswerten. Oft auch in Verbindung mit einem Security Operations Center (SOC). Sofern vorhanden, arbeiten wir eng mit Ihrem SOC zusammen, alternativ bieten wir selbst SOC as a Service an. Parallel richten wir klare Kommunikationswege ein: Wer meldet was und an wen? Diese Frage muss vor dem Ernstfall beantwortet sein, damit im Notfall keine wertvolle Zeit mit Abstimmungen verloren geht.

Eindämmen & analysieren

Ist ein Vorfall eingetreten, handeln wir sofort. Erste Priorität der Incident Response ist die Begrenzung der Ausbreitung: Wir isolieren kompromittierte Systeme, sperren Angreifer-Zugänge und stabilisieren kritische Geschäftsprozesse. Parallel dazu läuft die IT‑forensische Analyse. Dabei identifizieren wir, welche Systeme wie stark betroffen sind, wie der oder die Angreifer eingedrungen sind und welche Daten möglicherweise abgegriffen wurden. Diese Erkenntnisse sind entscheidend – sowohl für die sofortige Reaktion als auch für alle weiteren Schritte der Vorfallsbewältigung.

Beheben & wiederherstellen

Sobald die Ursachen bekannt sind, beseitigt unser Team die Schwachstellen gezielt und nachhaltig, damit Sie Ihren regulären Betrieb so schnell wie möglich wieder aufnehmen können. Schadsoftware wird entfernt, Hintertüren geschlossen, kompromittierte Systeme bereinigt. Anschließend stellen wir alle betroffenen Daten und Systeme sicher wieder her. Wenn nötig, richten wir auf Wunsch auch eine alternative Arbeitsumgebung ein, damit Ihr Betrieb während unserer Arbeit nicht vollständig stillsteht.

Nachbereiten & verbessern

Nach dem Vorfall ist vor dem Vorfall: Sie erhalten von uns einen detaillierten Abschlussbericht, der alle Erkenntnisse, den rekonstruierten Angriffsablauf und konkrete Maßnahmenempfehlungen enthält – nachvollziehbar für technische Fachkräfte und die Geschäftsführung gleichermaßen. Auf Wunsch setzen wir die empfohlenen Maßnahmen direkt um, z. B. durch Netzwerksegmentierung, verbessertes Logging oder die Einführung eines Vulnerability Managements. Ziel ist es, Ihre IT‑Infrastruktur gestärkt aus dem Vorfall hervorgehen zu lassen.

Incident Management System implementieren

Zwei Männer im Büro arbeiten an einem Computer, einer zeigt auf einen Bildschirm mit Diagrammen und Management-Tools.

Der Aufbau eines Incident Management Systems erfordert eine systematische Herangehensweise und eine sorgfältige Integration in bestehende IT‑Infrastrukturen. Die entsprechenden Incident Management Prozesse  müssen für eine ganzheitliche Vorfallsbehandlung nahtlos mit SIEM-Systemen, Monitoring-Plattformen und Kommunikationstools verbunden werden. Wichtig: Tools unterstützen, ersetzen aber keine echte Expertise.

KPIs machen den Fortschritt messbar. Zu den wichtigsten Incident Management Key Performance Indicators zählen die Mean Time to Detect (MTTD), die Mean Time to Respond (MTTR) sowie die Anzahl wiederkehrender Vorfälle. Diese Kennzahlen helfen dabei, Schwachstellen im laufenden Prozess zu identifizieren und die Reaktionsfähigkeit kontinuierlich zu verbessern.

Vorbereitung für Ihr IT Incident Management

Vorbeugen ist besser als reagieren. Mit Forensic Readiness, IT Security Management und der gezielten Einbindung eines Security Operations Centers (SOC) stellen wir sicher, dass Ihr Unternehmen im Ernstfall handlungsfähig ist. Verfügen Sie bereits über ein SOC, ergänzen wir es um IT‑forensische Expertise und stellen sicher, dass Erkenntnisse aus dem Monitoring direkt in Ihren Incident-Management-Prozess einfließen.

  •  Einführung von ISO 27001 und IT‑Grundschutz
  • Umsetzung von NIS-2- und DORA-Anforderungen
  • Integration in bestehende SOC-Strukturen

Incident Response Management im Krisenfalls

Nach einem Sicherheitsvorfall agieren wir schnellstmöglich mittels Incident Response. Dabei sichern wir auch digitale Spuren, rekonstruieren den Angriffsweg und erstellen eine lückenlose Dokumentation. Unsere IT‑forensische Analyse deckt auf, wie ein Angriff ablief, welche Daten betroffen sind und welche Schwachstellen ausgenutzt wurden. Sie ist rechtlich verwertbar und bildet die Grundlage für weitere Maßnahmen.

  • Post-Mortem-Analyse und Live-Forensik
  • Analyse von Netzwerk, Systemen und Malware
  • Rechtlich verwertbare Berichte

Verbesserung Ihres Incident Managements

Ein Cyberangriff trifft selten zu einem günstigen Zeitpunkt. Mit einem Incident Response Retainer von intersoft consulting müssen Sie im Ernstfall weder lange verhandeln noch aufwändige Prozesse anstoßen. Unser Team kennt Ihre Systeme und handelt im Ernstfall sofort. 

Sie profitieren von garantierten Reaktionszeiten und vor Ort Einsätzen, priorisierter Behandlung und vergünstigten Konditionen.

  • Garantierte Erreichbarkeit 24/7
  • Bis zu 40 % günstiger im Notfall
  • Jährliche Notfallübungen
Frau mit langen roten Haaren, schwarzem Blazer und schwarzer Bluse, steht selbstbewusst in einer neutralen Pose.

Joanna Lang-Recht, M.Eng., M.A.

Director IT Forensics

Kostenlose Erstberatung

Gerne beantworten wir Ihre Fragen. Schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular.

Mann mit kurzen Haaren in schwarzem Hemd, steht vor einem großen Fenster mit urbanem Hintergrund.
Ein Mann in einem Anzug mit einem blauen Hemd steht vor einem modernen Fenster mit Stadtansicht.
Ein Mann in Anzug mit roter Krawatte steht vor einem modernen Fenster mit urbanem Hintergrund.
Frau mit langen roten Haaren in schwarzem Blazer, stehend vor einem modernen Bürogebäude.
+70 Consultants

Häufige Fragen zu unserem National Incident Management

Professionelle Vorfallbehandlung erfordert fundiertes Verständnis verschiedener Incident Management Aspekte. Folgende Fragen werden häufig zur Incident-Management-Implementierung und Best Practices gestellt.

Was ist Incident Management?

Im Kontext IT bezeichnet Incident Management den Prozess der Identifikation, Analyse, Reaktion und Nachbereitung von Sicherheitsvorfällen. Es hilft Ihnen, die Auswirkungen einer Cyberattacke auf Ihr Unternehmen zu minimieren und die Systemsicherheit Ihrer IT‑Landschaft insgesamt zu verbessern. Haben Sie Prozesse für den Notfall in Ihrem Unternehmen etabliert, können Sie bestmöglich auf Vorfälle, wie z. B. einen Cyberangriff reagieren oder diesen sogar im Vorfeld verhindern.

Was versteht man unter einem Incident?

Ein Incident bezeichnet ein Ereignis, das den normalen IT‑Betrieb eines Unternehmens stört oder beeinträchtigt. Das Spektrum reicht von kleineren Störungen wie temporären Systemausfällen bis zu schwerwiegenden Vorfällen wie Ransomware-Angriffen oder gezieltem Datendiebstahl. Im Bereich der IT‑Sicherheit umfasst ein Incident jedes Ereignis, das auf eine mögliche Kompromittierung von Systemen oder Daten hinweist. Frühzeitige Erkennung und professionelle Bewältigung sind entscheidend – je schneller reagiert wird, desto geringer ist der Schaden.

Was ist der Unterschied zwischen Incident Management und Incident Response?

Incident Management beschreibt den übergeordneten Rahmen: Prozesse, Verantwortlichkeiten, Kommunikationswege und Nachbereitung. Incident Response ist die konkrete, operative Reaktion auf einen laufenden Vorfall. Beide Disziplinen ergänzen sich: Ohne ein funktionierendes Incident Management fehlen der Incident Response die strukturellen Voraussetzungen für eine effektive Reaktion. Bei intersoft consulting greifen beide nahtlos ineinander – von der Vorbereitung bis zur Nachbereitung.

Wer führt das Incident Management durch?

Incident Management sollte ausschließlich von erfahrenen Fachkräften durchgeführt werden, die bereits mehrere Sicherheitsvorfälle leitend bearbeitet haben. Im Ernstfall ist eine professionelle Kommunikationsstrategie in alle Richtungen – gegenüber Tätergruppen, Kunden, Behörden und der Geschäftsführung – von entscheidender Bedeutung. In der Regel übernimmt ein vorab definierter Krisenstab die Steuerung. intersoft consulting unterstützt Sie dabei, diesen Stab aufzubauen, zu schulen und im Ernstfall operativ zu begleiten.

Was ist das National Incident Management System (NIMS)?

Das National Incident Management System (NIMS) ist ein in den USA entwickelter behörden- und organisationsübergreifender Rahmen für die koordinierte Bewältigung von Notfällen und Krisen. Es definiert einheitliche Prozesse, Rollen und Kommunikationsstrukturen für das Incident Management. In Deutschland gibt es vergleichbare Rahmenwerke, etwa die BSI-Standards oder ISO 27001, die ebenfalls strukturierte Vorgehensweisen für das IT Incident Management vorgeben. intersoft consulting orientiert sich an diesen anerkannten Standards und integriert sie in maßgeschneiderte Sicherheitskonzepte für Ihr Unternehmen.

Wissenswertes zur IT‑Forensik

Einblicke rund um die Untersuchung digitaler Spuren und die Aufklärung von IT‑Vorfällen.