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Fachbeitrag

intersoft consulting services AG
1. November 2010
|SteuerConsultant

Datenübertragung: Sicher arbeiten

Autor

Martin Steger
Grundschutz-Auditor

Leseprobe

»Die Übertragung von Daten per Funk hat viele Vorteile. Im Büro lässt sich W-LAN nutzen, unterwegs UMTS: Damit können die Benutzer auf Kanzleidateien zugreifen und sich im Internet bewegen. Doch jede Funkübertragung birgt Risiken – jeder kann „mithören“. Darum sollten die Hürden für potenzielle Lauscher so hoch wie möglich aufgestellt werden.

Zur Besprechung nimmt man den Laptop einfach mit in den Konferenzraum und greift immer noch auf alle Daten zu. Der Drucker empfängt Aufträge drahtlos, auch mit dem Smartphone lässt sich in jedem Raum der Kanzlei auf Mails und Internet-Seiten zugreifen. Zudem ist es optisch eine Wohltat: Der Kabelsalat an Schreibtischen verschwindet und Kabelkanäle sind in den Büroräumen nicht notwendig. Gerade in denkmalgeschützten Gebäuden bietet die Funktechnik enorme Vorteile.

Jede drahtlose Verbindung gilt als angreifbar „Doch wenn die Möglichkeit besteht, eine Datenverbindung drahtgebunden herzustellen, sollte man das tun“, rät Sicherheitsexperte Martin Steger. Denn vereinfacht lässt sich sagen: Jede Funktechnik ist angreifbar beziehungsweise für alle zu empfangen. Reicht das Funksignal eines drahtlosen Netzwerks (Wireless Local Area Network, W-LANs) weit über die Kanzleiräume hinaus, kann jeder „mithören“. Zwar führt eine Verschlüsselung der Daten dazu, dass ein Mitlesen grundsätzlich unmöglich gemacht wird, aber Stegers Standpunkt ist hier unmissverständlich: „Eine absolute Sicherheit gibt es bei Funklösungen nicht.“ «

Weitere Infos

Der Artikel wurde im der Zeitung SteuerConsultant des HAUFE Verlags, in der Ausgabe 11/2010 veröffentlicht.

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